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Nichtalkoholisch bedingte Fettleber – Tipps

In den Industrieländern ist Übergewicht ein inzwischen weit verbreitetes Problem. Bereits Jugendliche und sogar Kinder sind davon betroffen. Eine der Folgen, die Übergewicht nach sich ziehen kann, ist die nichtalkoholisch bedingte Fettleber. Zwar kann zu hoher Alkoholkonsum ebenfalls dazu beitragen, dass sich zu viel Fett in der Leber ansammelt, die Ursachen können jedoch auch ganz woanders liegen, so zum Beispiel in einer Erkrankung. Aber auch ein ungesunder Lebensstil mit der falschen Ernährung und zu wenig Bewegung kann schuld sein. Auch eine Beeinträchtigung der Darmflora kann eine Fettleber begünstigen. Als ein weiterer Faktor gilt eine ungesunde, zu schnelle Gewichtsabnahme. Die nichtalkoholische Fettleber ist insgesamt häufiger, als die durch Alkohol bedingte. Zwar tritt eine Fettleber in den meisten Fällen bei Erwachsenen über 40 auf, es können aber auch Kinder und Jugendliche betroffen sein.

Bei einer Fettleber sammelt sich schlicht mehr Fett in der Leber an, als das der Fall sein sollte. Genauer gesagt lagern die Leberzellen mehr Fett ein. Je nachdem, wie hoch der Anteil der betroffenen Zellen ist, unterscheidet man zwischen drei Graden einer Fettleber. Direkte Beschwerden verursacht dies zunächst nicht, doch auf längere Sicht kann eine Fettleber gravierende Folgen haben. So erhöht sie unter anderem das Risiko für Schlaganfälle und Herzinfarkte, Erkrankungen der Niere können ebenfalls vorkommen. Auch eine Leberzirrhose kann sie nach sich ziehen, in deren Verlauf sich das Gewebe innerhalb der Leber umwandelt und das Organ seine Funktion am Ende nicht mehr erfüllen kann. Außerdem kann es zu einer Hepatitis, einer Entzündung der Leber kommen, selbst Leberkrebs zählt zu den möglichen Komplikationen, die auftreten können. Auch gibt es einen Zusammenhang zwischen der Fettleber und Diabetes: Das Risiko, an Typ-2-Diabetes zu erkranken, wird durch eine Fettleber erhöht. Diese chronische Erkrankung ist bei Jugendlichen auf dem Vormarsch.

Je früher eine Fettleber festgestellt wird, desto besser. Die Chancen, das Fett abzubauen, stehen am Anfang noch gut. Die Therapie erfolgt grundsätzlich über eine Beseitigung der Auslöser. Da eine Fettleber von Übergewicht und einer ungesunden Ernährung mit zu viel Zucker und vor allem zu viel Fett begünstigt wird, ist eine Änderung des Lebensstils meist hilfreich. So sollte man das Gewicht reduzieren, jedoch in einem gesunden Tempo, denn zu schnelles Abnehmen wäre kontraproduktiv. Eine Umstellung der Ernährung ist ebenfalls sinnvoll, dazu sollte man sich regelmäßig bewegen und am besten Sport treiben. Auch bei einer nichtalkoholischen Fettleber ist es ratsam, auf Alkohol zu verzichten.

Wichtig bei der Behandlung einer Fettleber ist es auch, die Leberwerte regelmäßig vom Arzt kontrollieren zu lassen.

Eine mögliche Ursache einer Fettleber können auch manche Medikamente sein. In solchen Fällen ist die Umstellung auf ein anderes Arzneimittel Teil der Behandlung, wenn sich eine Alternative finden lässt.

Auf welche Anzeichen sollte man aber nun achten, um eine Fettleber möglichst früh zu erkennen? Hier stellt sich das Problem, dass die Symptome meistens sehr diffus sind und einige Betroffene überhaupt keine Warnsignale spüren. Zeigen sich Anzeichen, handelt es sich dabei häufig um ein Völlegefühl, einen Druck im rechten Oberbauch und Müdigkeit. Einfacher lässt sich eine Fettleber an den Blutfettwerten erkennen, denn diese erhöhen sich bereits, bevor die Symptome einer Fettleber auftreten. Der Blutdruck erhöht sich ebenfalls. Bei Personen, deren Blutwerte regelmäßig gemessen werden, erhöht sich also die Chance, eine Fettleber früher zu entdecken. Weitere Möglichkeiten der Diagnose sind ein Ultraschall des Bauches und eine Kernspintomografie.

Spürt man selbst Symptome, auch wenn sie nur schwach ausgeprägt sind, sollte man auf jeden Fall zum Arzt gehen. Bleibt eine Fettleber zu lange unentdeckt, kann man sie schließlich nicht mehr behandeln. Eine Leberzirrhose lässt sich beispielsweise nicht mehr umkehren. Zu diesem Zeitpunkt kann man lediglich darauf achten, dass keine weiteren Komplikationen mehr auftreten. Der allerletzte Ausweg ist hier eine Transplantation.