Empfehlungen

BITE AWAY NEO

bite away neo Stichheiler

1 Stück
32,95
SOVENTOL ANTI JUCK STIFT
−20%

Soventol Anti-Juck Stift

4 ml
UVP 7,97 €
6,38
FENISTIL GEL

Fenistil Gel

30 g
299,33 € / 1 kg
8,98
Tipps für die Jahreszeit

Erste Hilfe bei Insektenstichen

© famveldman AdobeStock 301831272
Insektenstiche sind eine unangenehme Begleiterscheinung der warmen Jahreszeit. Je nachdem, mit welchen Insekten man es zu tun hat, ist das Risiko, gestochen zu werden, unterschiedlich groß. Während Stechmücken grundsätzlich auf menschliches Blut aus sind und gerade nachts richtige Plagegeister werden können, stechen Bienen nur dann, wenn sie sich bedroht fühlen. Bewahrt man Ruhe, bleiben die Bienen in aller Regel ebenfalls friedlich. Wespen stechen vergleichsweise schnell zu, im Gegensatz zu Hummeln oder Hornissen, die, ähnlich wie Bienen, nur zur Verteidigung stechen. Stiche von Bienen, Wespen, Hummeln und Hornissen lassen sich verhältnismäßig gut vermeiden. Offene Nahrungsmittel sind vor allem für Wespen eine Einladung, Teller und Gläser mit Lebensmitteln deckt man deswegen draußen am besten gut ab. Trinkbecher mit Deckel sind beim Aufenthalt im Freien ebenfalls sinnvoll.
Es gibt viele Tipps, wie sich Insekten natürlich abschrecken lassen. Nicht jeder Trick funktioniert tatsächlich. Lange Kleidung lässt Insekten weniger Angriffsfläche, es gibt jedoch auch solche, die es sogar schaffen, durch die Kleidung hindurchzustechen. Auch Insektenschutzsprays sind einen Versuch wert. Stechmücken mögen den Geruch von Zitroneneukalyptus nicht, die Pflanze hält also zumindest diese Eindringlinge fern und ist dabei noch dekorativ.

Wird man trotz aller Vorsicht gestochen, gilt: Je schneller man erste Maßnahmen ergreift, desto weniger macht einem der Stich zu schaffen. Die verschiedenen Insekten stechen auf unterschiedliche Arten zu und dementsprechend sind die Stiche auch unterschiedlich schmerzhaft. Bei Bienenstichen bleibt der Stachel stecken und man muss ihn mit einer Pinzette vorsichtig herausziehen, um ihn nicht abzubrechen. In allen Fällen schwillt die Haut an und beginnt zu jucken. Die Erste-Hilfe-Maßnahme bei Insektenstichen ist, den Stich zu kühlen, damit er nicht zu sehr anschwillt. Dazu eignen sich Kompressen, die man zum Beispiel in der Apotheke erhält. Grundsätzlich kann man aber alles nutzen, was kühl genug ist: Eiswürfel, kaltes Wasser, Akkus aus der Tiefkühlbox oder auch Produkte aus der Tiefkühltruhe. Im letzten Fall sollte man nur darauf achten, dass die eingefrorenen Lebensmittel nicht auftauen. Egal, was man zum Kühlen nimmt: Damit die Haut nicht direkt mit der Kälte in Berührung kommt, sollte man den Gegenstand mit einem Tuch umwickeln, bevor man ihn auf den Stich legt. Eine weitere Maßnahme sind Umschläge mit Essigwasser im Verhältnis eins (Essig) zu zwei (Wasser). Diese helfen gegen den Juckreiz und wirken gleichzeitig entzündungshemmend. Weitere Hausmittel, um den Juckreiz zu lindern und gleichzeitig die Stelle zu kühlen, sind Gurkenscheiben, eine aufgeschnittene Zwiebel oder auch Zitronensaft.
Auch Quark-Kompressen sind eine Möglichkeit, den Stich zu kühlen; Quark hat außerdem eine leichte antibakterielle Wirkung. Allerdings darf eine Quark-Kompresse nicht antrocknen, also nur so lange auf dem Stich lassen, wie sie feucht ist. Auch ein nasser Teebeutel kühlt und lässt die Schwellung abklingen. Direkt aus der Natur gibt es ebenfalls eine Reihe von Hausmitteln: Zerriebener Breit – oder Spitzwegerich zählt dazu, außerdem zerdrückte schwarze Johannisbeeren.
Ein Insektenstich bringt auch immer das Gift der Insekten in die Haut; dieses sorgt dann für die Schwellungen, Rötungen und den Juckreiz. Um das Gift loszuwerden, kann man ein Stück Zucker auf die Einstichstelle drücken oder eine Paste aus Aktivkohle verwenden. Für diese Paste verrührt man Aktivkohle in Pulverform mit Wasser.

Es gibt also gegen Insektenstiche viele Hausmittel für die Erste Hilfe. Darüber hinaus bieten sich spezielle kühlende Gels an oder auch Salben, die man nach dem ersten Kühlen auf den Stich auftragen kann. Inzwischen gibt es auch Produkte zur Wärmebehandlung, die die Giftstoffe in der Haut zersetzen sollen, damit das lästige Jucken eingedämmt wird.

Im Normalfall reichen diese Maßnahmen bei Insektenstichen völlig aus. Anders sieht es aus, wenn Symptome einer Allergie auftreten oder eine Stelle gestochen wurde, die gefährlich ist, zum Beispiel der Hals.
Bei Allergikern kann Insektengift im schlimmsten Fall einen lebensgefährlichen anaphylaktischen Schock auslösen. Anzeichen für eine allergische Reaktion sind zum Beispiel eine deutliche, oft sehr schnell auftretende Schwellung, Schwindel oder Kopfschmerzen, Herzrasen und Übelkeit. Bei solchen Symptomen bringt man die Betroffenen schnellstmöglich zum Arzt oder ins Krankenhaus. Bei Atembeschwerden nach einem Insektenstich sollte man in jedem Fall den Notarzt alarmieren.
Atemnot kann auch auftreten, wenn man von einem Insekt in den Hals gestochen wurde. Dies kann auch Haustiere betreffen, wenn zum Beispiel ein Hund nach einer Wespe schnappt und diese verschluckt.

Weitere Artikel

  • Vitamin C - das Beauty-Vitamin

    Vitamin C - das Beauty-Vitamin

    Vitamin C (Ascorbinsäure) ist ein echter Tausendsassa. Die meisten von uns schätzen es als Schutzschild gegen Erkältungskrankheiten und Entzündungen. Doch das wertvolle Vitamin hat noch viel mehr zu bieten.

  • Im Sommer ist die Haut im Stress

    Im Sommer ist die Haut im Stress

    So schön der Sommer mit warmen Temperaturen und vielen Sonnenstunden auch ist, ist er eine Herausforderung für die Haut. Die UV-Strahlung der Sonne ist am stärksten, das Risiko für Sonnenbrand entsprechend hoch.

  • Erste Hilfe bei Wespenstichen

    Erste Hilfe bei Wespenstichen

    Sommer – Sonne – Wespenstich! Die Gemeine Wespe (Vespula vulgaris) macht ihrem Namen alle Ehre. Sie scheinen nach dem Grundsatz „Angriff ist die beste Verteidigung“ zu handeln.

  • Krebs - Sterberate ist rückläufig

    Krebs - Sterberate ist rückläufig

    Die Bevölkerung wird insgesamt immer älter und im Alter steigt auch das Risiko, an Krebs zu erkranken. Die absolute Anzahl an Krebspatienten und Todesfällen nimmt deshalb entsprechend zu.

  • Kapuzinerkresse – ein vielseitiges Kraut

    Kapuzinerkresse – ein vielseitiges Kraut

    Die Kapuzinerkresse (Tropaeolum) hat wirklich viele angenehme Seiten. Mit ihren leuchtenden Gelb-, Orange- und Rottönen ist sie ein Blickfang in jedem Garten – doch sie kann so einiges mehr.

  • So bleiben die Blutgefäße in Form

    So bleiben die Blutgefäße in Form

    Elastizität heißt das „Zauberwort“, wenn es um den Erhalt der Jugendlichkeit im weitesten Sinne geht: Elastische Haut, „elastische“ Gedanken und nicht zuletzt elastische Blutgefäße.